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Heidi Bayer – „Virtual Leak“

Ort:

Kulturzentrum Schlachthof

Raum:

Kesselhalle

präsentiert von Sparkasse in concert, Radio Bremen Zwei & Kulturzentrum Schlachthof

 

Anfang dieses Jahres erschien hierzulande ein Jazz-Album, mit dem schlagartig der Name einer jungen Trompeterin die Runde machte: Heidi Bayer. Bis dato hatte sie vorwiegend als Side-Frau und in Big Bands gespielt. „Virtual Leak“ klingt in mehrfacher Hinsicht bestechend. Da sind die Kompositionen: melodisch reizvoll, rhythmisch vielfältig, zeitgerecht mutig mit einem Gefühl für moderne Traditionen. Da ist die Instrumentierung: ein Quartett mit Trompete und Altsax, Bass und Schlagzeug, also ohne Klavier als Bezugspunkt. Und da sind die solistische Klasse und die Qualität des Zusammenspiels. Kurzum: „Virtual Leak“ ist ein Einstieg mit Ausrufezeichen! Zu den vielfältigen Erfahrungen, aus denen Heidi Bayer auf kluge Weise ihre Schlüsse gezogen hat, zählt das Subway Jazz Orchestra ihrer Wahlheimat Köln. Das ist ein Zusammenschluss junger Jazzkräfte der Stadt, eine Art kreativer Pool und Durchlauferhitzer für Talente wie sie. Heidi Bayer stammt aus dem fränkischen Kulmbach. Sie hatte jahrelang klassisch Klarinette gelernt und sich bereits Auszeichnungen erspielt, als sie den Jazz für sich entdeckte. Kurz darauf wechselte sie zu ihrem Zweitinstrument Trompete. Damit war der Weg vorgezeichnet. Sie studierte in Mainz und Essen und verbrachte ein halbes Ausbildungsjahr in den Staaten. Seit 2015 ist sie Teil der progressiven Kölner Szene. Dort traf sie unter anderem Saxofonist, Komponist und Bandleader Johannes Ludwig, heute die weitere Bläserstimme in ihrer Gruppe. Zuletzt arbeitete Bayer übrigens auch als Dozentin an der Uni Oldenburg. Jetzt stellt sie ihr Virtual Leak-Quartett erstmal in zwei - Corona-gerecht organisierten - Konzerten in Bremen vor.

Veranstalter:
Radio Bremen

Preise:
<p>Eintritt frei!</p>