Projekte

Einfach mal anders - Aktiv für mehr Inklusion und Diversität in der Soziokultur

Als soziokulturelles Zentrum ist es unser Anliegen mit unserem Programm möglichst viele Menschen anzusprechen. Gleichzeitig wissen wir um die teils sichtbaren, teils unsichtbaren Barrieren, die es Personen erschweren unser Kulturangebot zu besuchen.

Mit dem Ziel diese Barrieren abzubauen und vermehrt Menschen anzusprechen, die von der Gesellschaft (z. B. aufgrund von Behinderung, Herkunft oder Geschlechtsidentität) benachteiligt werden, startete das Projekt „Einfach mal anders – Aktiv für mehr Inklusion und Diversität in der Soziokultur“.

Innerhalb des Projekts beschäftigen sich die Mitarbeiter:innen des Kulturzentrums Schlachthof damit, wie wir unser Angebot vielfältiger und zugänglicher machen können. Um diese Ziele zu verfolgen, haben wir z. B. in innerbetrieblichen Fortbildungen Ziele festgelegt oder uns mit Betroffenenverbänden (wie der Villa Bremen oder dem Blinden- und Sehbehindertenverein) ausgetauscht.

Gleichzeitig wollen wir aktiv zum Mitmachen einladen, denn Öffnung beinhaltet auch, eure Impulse und Ideen aufzunehmen.

Uns ist bewusst, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben, aber wir sind motiviert diesen zu gehen und dazuzulernen. Falls ihr Ideen oder Anregungen habt, kommt gerne auf uns zu.

Wir danken allen Beteiligten und Netzwerkpartner:innen, insbesondere dem Fonds Soziokultur, der uns durch die Förderung „Profil Soziokultur“ das Vorhaben finanziell ermöglichte.

Logos vom Fonds Soziokultur und der Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien

Kreativwerkstatt für geflüchtete Kinder und Jugendliche

Viele Menschen sind dazu gezwungen ihr Zuhause zu verlassen und in Bremen Schutz zu suchen. Mit Beginn des Angriffskriegs auf die Ukraine wurde bei unseren Nachbargebäuden, den Messehallen 5 und 6, eine Erstunterkunft für geflüchtete Menschen eingerichtet.

Um den vielen dort untergebrachten Kindern und Jugendlichen eine Freizeitbeschäftigung anzubieten, organisierten wir die Kreativwerkstatt. In dieser konnten geflüchtete Kinder und Jugendliche zwei Mal die Woche verschiedene kreative Gestaltungstechniken kennenlernen – ob malen, basteln oder Perlenschmuck herstellen, der Fantasie wurde dabei keine Grenzen gesetzt.

Das offene Nachmittagsangebot wurde von einer Kunstvermittlerin und einer Dolmetscherin geleitet. Wir freuten uns sehr über den regen Zulauf und über die kreative Energie der teilnehmenden Kinder. Ein besonderer Dank gilt den Freiwilligen, die das Projekt auf vielfältige Art, z. B. durch Materialspenden, ehrenamtliche Arbeit oder Übersetzungen, unterstützt haben. Außerdem möchten wir herzlich unseren Förderern (swb Bildungsinitiative, Partnerschaft für Demokratie und der PSD-Bank) danken, die das Projekt finanziell ermöglichten.

Audio Walk zur Erinnerung an die NS-Zeit in Bremen - eine Kooperation mit der Oberschule Findorff

Wir alle kennen bestimmte Orte im Stadtteil: Die Oberschule, das Kulturzentrum Schlachthof oder der Bunker in der Admiralstraße. Aber wissen wir auch, welche Geschichte diese Orte haben?

Mit dieser Frage beschäftigte sich ein zehnter Jahrgang im Politikunterricht der Oberschule Findorff. Die Schüler:innen recherchierten gemeinsam mit ihrer Politiklehrerin Miriam Breckhoff und Kristin Moldenhauer von der Medienwerkstatt zu Bremen während des Nationalsozialismus. Ihre Ergebnisse sind hier zu hören:

Findorffer Schulen im Nationalsozialismus

Gescheiterte Entnazifizierung am Beispiel der Bremer Lehrerin Karin Magnussen

Ruth Neublum: Eine Findorffer Jüdin

Euthanasie

Was wissen unsere Freunde über den Widerstand während der NS-Zeit? Eine Umfrage

Der Familie Schwarz Platz in Findorff: Was wissen Passant:innen über die Bremer Sinti-Familie? Welches Schicksal erlitten ihre Mitglieder?

Eine zehnte Klasse schaut auf ein iPad und lacht.
Die zehnte Klasse der Oberschule Findorff