Mach mit! Die Zeitungswerkstatt

Die zett ist das Magazin des Kulturzentrum Schlachthof für Bremen. Was einst als Zeitung über die Stadtkultur entstand, erscheint seit 2026 in neuem Gewand: frisch relauncht, aber fest verwurzelt in einer jahrzehntelangen Tradition. Alle zwei Monate bündelt die zett Artikel, Gesichter und Momente aus dem Bremer Kulturleben – von Veranstaltungen über Kulturorte bis hin zu den Menschen, die diese Stadt prägen. Kostenlos ausgelegt im Schlachthof-Foyer, in Kulturinstitutionen, Cafés und Bürgerhäusern ist sie dort zu finden, wo Bremen lebt.

Das Besondere an der zett ist nicht nur, was drinsteht, sondern auch wie sie entsteht. Die Redaktion ist offen für alle: In der Zeitungswerkstatt sind Menschen eingeladen, gemeinsam an der zett zu arbeiten, journalistisches Schreiben auszuprobieren und dabei begleitet zu werden. Ganz im Sinne eines soziokulturellen Angebots geht es darum, Teilhabe zu ermöglichen und gemeinsam eine Zeitung zu gestalten, die wirklich aus der Stadt kommt. Wer bei der nächsten offenen Redaktionssitzung dabei sein möchte, schreibt uns einfach eine Mail oder ruft an. Wir freuen uns!

  • Kolumne

Liebe Leser*innen,

vom 2. bis zum 4. Oktober finden die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit wieder in Bremen statt, zuletzt war das 2010 der Fall. Die ganze Republik schaut auf das kleinste Bundesland, doch bei aller Einheitsfeierei ist ein kritischer Blick im Sinne einer pluralen Erinnerungskultur nicht verkehrt. In Interviews und Darstellungen sprachen mit Autorin Hadija Haruna-Oelker darüber, welche Leerstellen durch fehlende Perspektiven erzeugt werden und welche Auswirkungen eine ausschließlich positive Erzählung über die Einheit mit sich bringt, gerade in Zeiten erstarkender rechter Parteien.

Auch sonst hält diese zett-Ausgabe einiges aus dem Stadt- und Kulturleben Bremens bereit. Der WDR hat das Ende des Radiosenders Cosmo beschlossen, der zusammen mit Radio Bremen produziert wird. In ihrem Artikel ordnet zett-Autorin Maike Partey die Lücke ein, die dadurch entsteht. Lea Schlußmeier schreibt über drei Bremer Projekte, die zeigen, dass Unterstützung für das psychische Wohlbefinden viele Gesichter haben kann. Der Artikel „Wie schmeckt eigentlich Muttermilch?“ beschäftigt sich mit der Bremer Künstlerin Clara Alisch und damit, wie bei Themen rund um Care-Arbeit in ihrer Kunst abgebildet und hinterfragt.

Viel Spaß beim Stöbern wünschen
Angelina Kluge und die zett-Redaktion

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