• Wettbewerb

Thu
01.10.2026
20:00
Kesselhalle

Science Slam

Norddeutsche Meisterschaft

Am 1. Oktober treten im Schlachthof Bremen die besten Science Slammer*innen Norddeutschlands bei dem Vorentscheid Nord der Deutschen Science-Slam Meisterschaft 2026 gegeneinander an. In jeweils zehn Minuten präsentieren sie ihre Forschung auf unterhaltsame, humorvolle und unerwartete Art und Weise vor großem Publikum. Die Themen reichen von sexuell übertragbaren Krankheiten bei Pflanzen über Nanomedizin bis hin zu den Mysterien rund um Schwarze Löcher, Forschungsaufenthalten in der Antarktis und vielem mehr. Das Publikum entscheidet, welcher Vortrag am meisten überzeugt und wer ins große Finale am 23.Oktober 2026 in der Philharmonie Berlin einziehen darf.

Wissenschaft muss nicht im Hörsaal bleiben. Beim Science Slam verlassen Forscher*innen ihre Labore und Universitäten und bringen ihre Forschung auf die Bühne. Zehn Minuten haben sie Zeit, ihr Thema verständlich zu erklären und das Publikum dafür zu gewinnen. Fachbegriffe und komplizierte Zusammenhänge werden dabei so übersetzt, dass auch Menschen ohne wissenschaftlichen Hintergrund folgen können. Dabei können Bilder, Videos, Memes, Live-Experimente, Geschichten und jede Menge Humor zum Einsatz kommen. Am Ende entscheidet das Publikum mit Wertungstafeln, welcher Vortrag am meisten überzeugt.

„Mit dem Science Slam gehen wir dorthin, wo die Menschen schon sind, aber die Wissenschaft noch nicht“, sagt Julia Offe, die seit 2009 Science Slams in Deutschland organisiert. Im Schlachthof Bremen treffen nun Wissenschaftler*innen aufeinander, die sich bei Science Slams der vergangenen zwölf Monate für die Meisterschaften qualifiziert haben. Sie gehören damit zu den besten Science Slammer*innen Norddeutschlands und ihre Forschungsgebiete könnten kaum unterschiedlicher sein. Unter anderem mit dabei: Gesa Hoffmann beschäftigt sich für das Max-Planck-Institut mit molekularer Pflanzenphysiologie und erforscht, wie Pflanzenviren von einer Generation zur nächsten gelangen. Verena Schulze beschäftigt sich mit Nanomedizin und der Frage, wie Nanopartikel bei der Suche nach Tumorzellen im Blut helfen können. Helene Hoffmann nimmt das Publikum mit in die Physik von Schnee und Eis und berichtet von ihrem Forschungsaufenthalt in der Antarktis und Matthias Koschnitzke widmet sich schließlich Gravitationswellen, extremen Kräften im Universum und der Suche nach neuen Teilchen.

Für die Slammer*innen geht es in Bremen nicht nur um den Sieg des Abends. Die beiden Erstplatzierten qualifizieren sich für das Finale der Deutschen Science-Slam-Meisterschaft am 23. Oktober 2026 im Großen Saal der Philharmonie Berlin. Dort treffen die acht besten Science Slammer*innen aus den regionalen Vorentscheiden aufeinander. Wer den Meistertitel gewinnt, entscheidet auch hier wieder das Publikum.

Newsletter-Anmeldung

* Angaben erforderlich

Intuit Mailchimp